Bild 1: Botschafter Dr. Jandl
Bild 2: Botschafter Dr. Jandl und Prof. Dr. Gehler
Bild 3: Eintragung ins Goldene Buch der Stadt Hildesheim;
Botschafter Dr. Jandl – Bürgermeister H. Blum
Bild 4: Bucheintrag
Bild 5: Gruppenbild mit Botschafter Dr. Jandl
Bild 6: (v. links) Oliver Dürkop, Botschafter Dr. Jandl, Prof. Dr. Gehler
Österreich und die Krisen und Kriege am Balkan in den 1990er Jahren mit einem Ausblick auf die Gegenwart
(Kurzzusammenfassung des Vortrags vom 28.04.2008 in Hildesheim)
In der Vortragsreihe „Europagespräche“ der Universität Hildesheim im Institut für Geschichte durch Einladung von Herrn Prof. Dr. M. Gehler berichtet Botschafter Dr. Gerhard Jandl (Österreichische Botschaft Belgrad) über die Geschichte, Entwicklungen und aktuelle Lage des Kosovo.
Der Referent begann seine Ausführungen mit einem aktuellen Einstieg. Am 17. Februar 2008 erfolgte die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo und vier Tage später eine Großdemonstration in Belgrad mit massiven Ausschreitungen gegen Botschaften und westliche Firmenniederlassungen, mit einem Toten und über 100 Verletzten. Schon am 16. und 17. Februar hatte es Gewaltakte gegen diplomatische Vertretungen gegeben. Und im März dieses Jahres wurde das UNO-Gebäude in Mitrovica gestürmt sowie Zollposten an der Grenze zum Kosovo von aufgebrachten Serben in Brand gesteckt. Abermals verlor ein Mensch, diesmal ein ukrainischer Friedenspolizist, sein Leben und es wurden viele verletzt. Diese Umstände verdienten Erwähnung, da im Unterschied dazu bei der Selbständigkeit von Montenegro im Jahre 2006 keine vergleichbaren Probleme mit Protesten und Unruhen auftraten.






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